Eine Welt

Globale Herausforderungen wie Armut, Hunger und Klimawandel kein Thema auf lokaler oder landespolitischer Ebene in Berlin? Ganz im Gegenteil! Wir leben in „Einer Welt“ und Berlin ist Teil davon. Daher kann und muss auch Berlin einen Beitrag für eine gerechtere Welt leisten. Und genau dafür, dass Berlin Verantwortung in der globalen Welt übernimmt, von der Einhaltung der Menschenrechte bis zur Stärkung des fairen Handels, setze ich mich im Abgeordnetenhaus ein.

Zahlreiche Vereine, Stiftungen, Verbände und Initiativen widmen sich der Verwirklichung einer genuinen Eine-Welt-Politik in Berlin. Diese zivilgesellschaftlichen Ansätze zu unterstützen ist zentraler Bestandteil GRÜNER Eine Welt-Politik. Daher setze ich mich z.B. für ein Eine Welt-Zentrum in Berlin ein. Unser Land braucht ein offenes, internationales Haus der lokalen entwicklungspolitischen Initiativen.

Eine Welt-Politik findet sich auf Landesebene in unterschiedlichen Feldern. Dazu gehört, dass in Berliner Schulen Ansätze des Globalen Lernens gestärkt werden oder das Land Berlin nur nachhaltige und fair gehandelte Produkte kauft.

Nicht nur Gegenwart, auch die Vergangenheit gehört zur Eine Welt-Politik. Berlin war Metropole des deutschen Kolonialismus. Im Sinne der Aufarbeitung der deutschen Kolonialzeit, aber auch, weil in Berlin die Zahl von Deutschen mit familiären Wurzeln in ehemaligen Kolonialgebieten stetig wächst, ist eine kritische Auseinandersetzung mit der Kolonialzeit und ihren bis in die Gegenwart reichenden Bezügen und Folgen für uns unverzichtbar.

Flyer: Eine-Welt-Politik in Berlin

Die Welt steht vor enormen Herausforderungen wie Armut, Hunger und Klimawandel, die uns auch in Berlin angehen. In einer immer enger zusammenwachsenden Welt spüren wir zunehmend die Folgen unseres politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Handelns und können Verantwortung übernehmen. Wir leben in einer Welt, in der auch Berlin einen Beitrag für mehr Gerechtigkeit leisten kann.
Verfasst am So, 2014-07-13 15:14

Zeichen setzen für faire Mode

Am 3. Juli hat das INKOTA-Netzwerk gemeinsam mit der Kampagne für Saubere Kleidung und der Unterstützung des Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlags (BER) ein Zeichen für faire Mode gesetzt! Mit kreativen und lauten Aktionen haben die VeranstalterInnen und TeilnehmerInnen unter dem Motto "Fast Fashion kills" und #untragbar auf die in Massen produzierte Wegwerfmode von Textildiscountern aufmerksam gemacht. Die BUNDjugend beispielsweise hat eine Kleidertausch-Party organisiert.
Verfasst am Di, 2014-07-08 18:01

Zeichen setzen für faire Mode

Clara Herrmann, entwicklungs- und haushaltspolitische Sprecherin, sagt mit Blick auf die Eröffnung von Textildiscountern in Berlin:Viele Modediscounter sind regelmäßig mit Vorwürfen von ökologisch und sozial unverantwortlichen Produktionsbedingungen, Kinder- und Zwangsarbeit und der massiven Ausbeutung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern konfrontiert. Beim Einsturz der Rana-Plaza-Fabrik in Bangladesch im April 2013 verloren über 1130 Menschen ihr Leben.
Verfasst am Mi, 2014-07-02 17:57

(Postkoloniale) Auseinandersetzung mit dem Humboldt-Forum II

Schriftliche Anfrageder Abgeordneten Clara Herrmann (GRÜNE) vom 12. Februar 2014 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 12. Februar 2014) und Antwort (Postkoloniale) Auseinandersetzung mit dem Humboldt-Forum II Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich IhreSchriftliche Anfrage wie folgt:
Verfasst am Di, 2014-03-11 00:00

Antrag: Monitoring der Berliner Entwicklungspolitik

Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Monitoring der Berliner Entwicklungspolitik Das Abgeordnetenhaus wolle beschließen:
Verfasst am Mi, 2014-02-26 00:00

ZDF/3sat: Dokumentation Unterwegs zu den Kulturen der Welt

Das Berliner Schloss und seine Zukunft Die vollständige Dokumentation von Carola Wedel findet sich hier, das Statement von Clara Herrmann ist ab Minute 25 zu sehen.  Der Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses ist das wohl größte, aber auch umstrittenste Bauprojekt der Bundesrepublik. Zwei Drittel der Deutschen sind gegen den von Franco Stella entworfenen Bau. Die Dokumentation "Unterwegs zu den Kulturen der Welt" zeigt eine Momentaufnahme vom Stand 2013. (...)
Verfasst am Fr, 2013-12-20 10:23

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