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Auszubildende in Europa: Mehr Auslandserfahrungen für Berliner Azubis durch bessere Rahmenbedingungen

Meine Rede zum Antrag der FDP vom 13.11.2007 :

Auszubildende in Europa:
Mehr Auslandserfahrungen für Berliner Azubis durch bessere Rahmenbedingungen

 

Das vollständige Plenarprotokoll finden Sie unter folgendem Link oder weiter unten auf dieser Seite zum Download.

 

Präsident Walter Momper:
Danke schön, Frau Kollegin Breitenbach! – Für die Grünen hat nunmehr Frau Herrmann das Wort. – Bitte schön!


Clara Herrmann (Grüne):
Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Herr Dragowski! Liebe anwesende FDP-Fraktion! Ihren Antrag halten wir für unterstützenswert. Wir haben ihm – wie Sie wissen – in beiden Fachausschüssen zugestimmt.


[Beifall bei der FDP]


Ich besuche derzeit Oberstufenzentren und bin von der Arbeit vor Ort sehr beeindruckt. Ich finde, sie kommen in der Debatte etwas zu kurz. Frau Müller hat sie vorhin angesprochen. Darauf möchte ich mich kurz beziehen. Die OSZ sind hier durchaus fortschrittlich, machen da auch einiges und versuchen, den Jugendlichen Auslandserfahrungen zu vermitteln und sie zu motivieren, ins Ausland zu gehen. Diese Bemühungen sollten wir nachdrücklich unterstützen und hier weiter voranschreiten.


[Beifall bei den Grünen und der FDP]
Berlin als interkulturelle Metropole mit einer sehr hohen Innovationskraft braucht Jugendliche, die Auslandserfahrung haben. Das sagt auch die Wirtschaft immer wieder. Aber sie darf es nicht nur sagen, sondern sollte etwas dafür tun, solch eine Struktur aufzubauen. Da ist sie in der Verantwortung. Ihr dabei Hilfe zu leisten, wäre aber an-gebracht und richtig.
Bei diesem Thema reden wir immer schön: Wir brauchen Jugendliche, die Auslandserfahrung sammeln, möglichst viele Praktika machen und das auch in anderen europäischen Ländern. – Aber wir vergessen dabei ein bisschen, dass es ein wechselseitiger Prozess ist und wir auch Jugendliche in Berlin haben, die aus anderen Ländern kommen. Da sind andere europäische Länder, was die Betreuung dieser Jugendlichen vor Ort angeht, wesentlich besser aufgestellt als wir. Da sollten wir in Berlin offen sein und nicht nur von anderen Ländern erwarten, dass sie unsere Jugendlichen gut betreuen, sondern mit vorangehen, das unterstützen und eine Beratungskultur aufbauen.


[Beifall bei den Grünen und der FDP]


Berlin darf Europa nicht verschlafen. Wir müssen voran-gehen. An dieser Stelle würde uns ein Bonussystem für Auslandserfahrungen sicherlich helfen. Es wäre gut, wenn sich Berlin dafür in der Bund-Länder-Kommission einsetzte. Dass der rot-rote Senat hinsichtlich des Themas Europa auf dem linken Auge etwas blind ist, wissen wir alle. Trotzdem würden wir uns freuen, wenn Sie sich mehr für dieses Thema einsetzten. Das ist meine Forderung um 19.30 Uhr, und damit möchte ich meine Rede beenden, damit der Herr Präsident seinen Termin im An-schluss, den er vielleicht hat, noch wahrnehmen kann. – Danke!


[Beifall bei den Grünen und der FDP – Beifall von Oliver Scholz (CDU)]


Präsident Walter Momper:
Frau Kollegin! Wir alle wollen nach Hause. – Weitere Wortmeldungen liegen mir nicht vor.

D