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Zu einer Aktion vom Bündnis "Rechtspopulismus stoppen!"

Stopp!: „Keine Werbung von RassistInnen!“

Da sind mir ja selbst Rechnungen lieber!

Vielleicht hast ja auch Du in den letzten Wochen Werbematerial der islamfeindlich Bürgerbewegung „Pro Deutschland“ in deinem Briefkasten gefunden, denn das Bündnis, dass sich selber als „politische Vereinigung von Menschen, die den abendländischen Charakter Deutschlands bewahren wollen“ bezeichnet, hat angesichts der Berliner Landtagswahl im  September eine Postkartenaktion gegen den Beitritt der Türkei in die EU gestartet und insbesondere in den Bezirken Lichtenberg, Buckow und Tempelhof vermehrt Flugblätter verteilt.

Pro Deutschland, die neue Rechte, geht mit vermeintlich kreativen  Sprüchen  wie „Mutlikulti? Nein Danke!“ auf die Straße um ihre Forderungen gegen eine „Islamisierung Deutschlands“ durchzusetzen. Trotz der - in Berlin noch recht kleinen Mitgliederzahl - sollten Bündnisse wie „Pro Deutschland“, „Die Freiheit“ oder „Pax Europa“  nicht unterschätzt werden. Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus dürfen in Berlin keinen Platz haben! Ende 2010 hatte Pro Deutschland durch Demos, im Bezirk verteilte Aufkleber und Flugblätter und mittels einer Petition mit dem Titel „Berlin...sagt NEIN zu Minaretten und Muezzinruf!“ den Bau der Issan Moschee in Charlottenburg vorerst verhindert sowie gegen die Errichtung des Flüchtlingswohnheims am Schöneberger Wohnheim gekämpft. Pro Deutschland kämpft mit ihren rassistischen und diskriminierenden Materialien weiter, um auch dem Aufbau der Moschee in anderen Bezirken zuvorzukommen.

Das Berliner Bündnis „Rechtspopulismus stoppen!“ hat sich als Aufgabe gesetzt, solchen rechtspopulistischen und rassistischen Aktivitäten Etwas entgegen zu setzen. Sie veranstalteten Proteste gegen den Bundesparteitag und die Büroeröffnung von Pro Deutschland in Marzahn- Hellersdorf und haben jetzt angesichts der Pro Deutschland Postkartenaktion einen Sticker entworfen, der jeder/jedem die Möglichkeit gibt, zumindest an seinem/ihrem Briefkasten zu sagen: „Hier haben rassistische und diskriminierende Meinungen keinen Zugang!“

Denn es reicht nicht, sich im stillen Kämmerchen aufzuregen, sondern wir müssen öffentlich Farbe bekennen, und sei es mit diesen Aufkleber, um zu zeigen: Wir wollen ein freies, offenes, buntes und nicht fremdenfeindliches Berlin!

Bald wird der Sticker „Keine Werbung von RassistInnen!“ durch  „Rechtsextremismus stoppen“ kostenlos verteilt werden. Bis dahin könnt Ihre ihn euch auf der Website ausdrucken - auf Euren Briefkasten kleben und so - hoffentlich - von rechtspopulistischen Flugblättern und Co verschont bleiben sowie ein weiteres Zeichen gegen Rassismus setzen! Denn Rechnungen im Briefkasten sind ja schon schlimm genug.