Das geplante Alkoholverbot für Jugendliche in Berlin hat unterschiedliche Reaktionen ausgelöst.

rbb: Reaktionen auf geplantes Alkoholverkaufs-Verbot

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Nach Ansicht von Linkspartei und Grünen geht die rot-schwarze Initiative am Kern des Problems vorbei. Der Vorstoß sei "gut gemeint, aber nicht gut durchdacht", kritisierte die gesundheitspolitische Sprecherin in der Bundestagsfraktion der Linkspartei, Martina Bunge. Allein mit einem umfassenderen Verbot lasse sich das Komasaufen nicht eindämmen. Das betonte auch die Jugendexpertin der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus, Clara Herrmann: "Wer meint, ein Verkaufsverbot schützt Kinder und Jugendliche, der macht es sich zu einfach." Statt auf immer neue Gesetze zu vertrauen, sollten SPD und CDU mehr auf Prävention und Aufklärung setzen und für eine bessere Kontrolle der bestehenden Jugendschutzrichtlinie sorgen.