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Yasuni Nationalpark - retten!

Der Regenwald ist nicht nur der wichtigste Sauerstoffproduzent unserer Erde sondern auch ein Zuhause für unzählige bedrohte Tier- und Pflanzenarten.

Doch er schein kontinuierlich von unserer Erdkugel zu verschwinden.

Der Yasuni Nationalpark ist der Ort mit der höchsten Biodiversität auf der Welt und gleichzeitig die Heimat zweier letzter verbliebener, in selbstgewählter Isolation lebender Indigenen Volker Ecuadors.

Aber unter dem Grün verborgen befindet sich gigantischen Ölfeld. Das ist eine Gefahr!

Es wäre nicht der erste Regenwald der wegen wirtschaftlicher Interessen großer Unternehmen und nicht-nachhaltiger Politik lokaler Regierungen abgeholzt werden würde.

 

ABER: Wir können das verhindern! Wir müssen handeln!

 

Ecuador und die UNO haben sich entschieden, den Park im Rahmen der Yasuni-ITT-Initiative zur Bohrverbotszone zu erklären, sollten sich Länder an Ecuadors wirtschaftlicher Entwicklung beteiligen.

Diesen Donnerstag trifft sich der Haushaltsausschuss des Bundestags um über die Freigabe der Gelder für den Park zu entscheiden.

Eine Entscheidung von der das Leben vieler Menschen, Tiere und Pflanzen abhängt.

 

Doch Minister Niebel scheint sich aus nicht nachvollziehbaren Gründen zu weigern, die Yasuni-ITT-Initiative zu unterstützen.

Neben absurden Argumenten, die meist auf Unwissenheit beruhen, lautet der Vorwurf der GegnerInnen, durch die Initiative entstünde ein Konkurrenzmechanismus zu REDD,  ein Modell, dass den Wälder als wichtigster Kohlenstoffspeicher unserer Erde einen Eigenwert zuspricht.

Diesem Vorwurf kann leicht entgegnet werden, dass sich REDD und die Yasuni Initiative keinesfalls gegenüberstehen. Während bei REDD der Fokus auf den Klimawandel und die Bedeutung der Wälder als Kohlenstoffspeicher liegt konzentriert sich das Yasuni Projekt auf den Erhalt der Biodiversiät. Hinzu kommt, dass  REDD nicht annähernd die benötigten Summen liefern würde, um Ecuador dafür zu entschädigen, das Öl nicht zu fördern. Ob das Land sich dann noch auf den Deal einlassen würde, ist also fraglich.

Außerdem wird REDD von der Zivilgesellschaft vor Ort sehr kritisch gesehen. Die Yasuní-ITT Initiative wurde hingegen von der ecuadorianischen Zivilgesellschaft entwickelt, genießt hohe Unterstützung und wurde erst dann von der Regierung aufgegriffen.

 

Deutlich wird: Wir müssen uns für ein gelingen der Initiative einsetzen wenn wir nicht wollen dass ein weiteres wichtiges grünes Stück Erde dem Boden gleich gemacht wird.

 

Deshalb ruft die Grüne Jugend auf am Donnerstag, den 10.11.2011 vor der Sitzung des Hauptausschusses zusammen mit einem breiten Bündnis aus Umwelt- und gesellschaftspolitischen Organisationen und Verbänden zu demonstrieren und 25.000 Unterschriften übergeben, die in einer Petition von Rettet den Regenwald gesammelt wurden.

Auch Clara Herrmann wird dabei sein und sich für die Rettung Yasunis einsetzen. Wenn Sie wie Clara Herrmann die Petition unterschreiben wollen, können Sie das hier tun.

 

Weitere Infos zu der Veranstaltung finden Sie unter Termine.

Den Grüne Jugend Aktionsreader zum Erhalt des Yasuni Nationalparks finden Sie hier.